Kloster Eichberg

  Home    letzte Überarbeitung: 23.07.2017

der Anfang

Zu Beginn der Geschichte zum Kloster Eichberg mussten die Gläubigen des Weilers Eichwald in die Stadt Längwil zur Messe. Jedes Mal ein zweistündiger beschwerlicher Weg hin und nachher wieder zurück.

Aus dem Weiler wurde ein Dorf und die Anzahl der Kirchgänger wuchs. So erbaten sich die Christen beim Abt die Genehmigung eine eigene Kapelle zu bauen. Sie wählten den exponierten Hügel Eichberg dafür aus und bauten darauf ein einfaches Gotteshaus mit 50 Plätzen. Das Bau-Material, Steine und Holz, war in der nahen Region genügend vorhanden. Im nahen Wald wurden einige alte Eichen gefällt und zu Balken geschlagen. Die runden Steine für das Gemäuer wurden in mühseliger Handarbeit dem nahen Fluss Wümme entnommen und anschliessend mit dem Ochsenkarren auf den Hügel gefahren.

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von der Kapelle zum Kloster

Über die Jahrhunderte wuchs das Dorf zur Stadt und die Zahl der Gläubigen nahm stetig zu. Um- und Ausbauten reichten nicht mehr, die Kapelle wurde abgerissen und machte einer Kirche Platz. Diese wurde auch laufend den Bedürfnissen angepasst und vergrössert. Dann wurden Mönche ansässig und bauten ein Kloster und baueten die Kirche zur heutigen Klosterkirche Eichberg aus.

Im Laufe der Jahrhunderte erlebte dieses wie viele andere  Klöster ein stetiges wirtschaftliches und religiöses Auf und Ab. Und wie viele andere Klöster hatten die Mönche Mitte des 20. Jahrhunderts ein Nachwuchsproblem. Das Kloster wurde geschlossen, die nahe Stadt übernahm die Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand. Diese wurden saniert und den neuen Bedürfnissen angepasst.

Heute sind in den geschichtsträchtigen alten Mauern ein Hotel, ein Restaurant, Seminar- und Schulungsräume sowie Büros der städtischen Verwaltung untergebracht.

Nach einer umfassenden Renovation während den letzten 20 Jahren erwachte auch die Kirche wieder im besten Glanz und ist heute ein Kulturdenkmal. Der spätgotische Bau ist mittlerweile ein Besuchermagnet weit über die Region hinaus.

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Unser Hobby ist uns heilig - drum gibt es bei der PAMoB demnächst ein KLoster!

Landschaft

Die Landschaft wurde im Laufe der Klostergeschichte laufend umgestaltet. Als Selbstversorger betrieben die Mönche Gartenbau, Landwirtschaft, rodeten dafür Teile des angrenzenden Eichenwaldes, zogen in den Reben die Basis für einen guten Wein und brauten aus dem angebauten Hopfen ein eigenes Bier.

Mittlerweile werden die Trauben im Weingut Eichenwald zu Traubensaft gepresst und in den guten alten Eichenfässern im Keller zu einem hochklassigen Wein gekeltert, dem Eichberger Spätburgunder.

Hopfen wird immer noch angebaut und in der Brauerei in der nahen Stadt Eichwald zum allseits bekannten Eichberger Klosterbräu verarbeitet.

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so soll das Kloster und seine Landschaft aussehen, aber aufgepasst: die Details entscheiden sich nach Lust und Laune beim Bau!

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