Endwagen für die Blocksysteme

 von sNs, NCI und AMC (DACH-Wagen)

letzte Überarbeitung: 23.07.2017

Blocksysteme

Auf unseren Modulen nach sNs-Norm wie auch auf den internationalen Ausstellungen fahren wir analog. Um einen vereinfachten automatisierten Verkehr auf längeren Strecken zu gewährleisten, setzen die verschiedenen Modulergruppen technisch unterschiedliche Blocksysteme ein.

Leider sind diese nicht einheitlich in der Erkennung der Züge, sowie deren Spitzen und Enden.

Hier werden die aktuell bekannten System und deren Erkennungstechnik beschrieben. Dazu die Anleitung wie die Züge oder Endwagen für die verschiedenen Blocksysteme technisch vorbereitet werden müssen.

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sNs Technik

Das sNs-Blocksystem erkennt über einen zwischen den Schienen im Schotter versenkten Infrarotreflexmelder IRRM die Zugspitze und das Zugsende. Über einen Reedkontakt wurde ursprünglich das Zugsende erkannt bzw. dass der Zug komplett den Block verlassen hat.

Erkennt das sNs-Blocksystem die Kombination Zugsende und Magnet, wird auf dem soeben verlassene Block das Signal auf Halt gestellt und dem vorhergehenden Block  freie Fahrt gemeldet.

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Zugserkennung (IRRM) mit Magneterkennung (Reed-Kontakt)

 

Foto Signal sNs-Modul

Anbau Magnet

Das Magnet soll zwischen den Drehgestellen mittig zur Wagenbreite angeklebt werden. Bei längeren Wagen muss das Magnet nah an einem Drehgestellt sein, ansonsten die Reedkontakte in Kurven nicht angezogen werden.

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Magnet nahe am Drehgestell und mittig zur Wagenbreite montiert

NCI & AMC Technik

Bei NCI wird der Block so lange als belegt gemeldet, wie ein Stromverbraucher im Zug auf dem Gleis fährt.

Deshalb muss im letzten Wagen des Zuges entweder ein Stromverbraucher drin sein (Schlusslicht, Innenbeleuchtung) oder es muss eine Widerstandsachse eingebaut sein.

Bei Pendelzügen mit schiebenden Loks funktioniert das System. Ist die Lok aber innerhalb des Zuges eingereiht, müssen auch beide Endwagen technisch entsprechend ausgerüstet sein.

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Wagen am Zugsende mit InnenbeleuchtungSchlusslicht am Endwagen

Anbau Widerstand

Anstatt gekaufte Wiederstandsachsen einzubauen gibt es eine sehr einfache und für (fast) alle Wagen günstige technische Lösung!

Zwischen der leitenden Achse und dem isolierten Radkranz wird ein 10kΩ SMD-Widerstand mit einem kleinen Punkt Sekundenkleber GEL eingeklebt. Nach der Trockenzeit von einer Minute wird mit Silberleitlack der Widerstand auf der einen Seite mit der Achse und auf der anderen Seite mit dem isolierten Radkranz verbunden.

Nach der Trocknungszeit des Silberleitlackes wird der Widerstand zwischen den beiden Radkränzen gemessen. Der Widerstand muss mindestens 2kΩ gross sein.

Manchmal, aber selten, muss an den Drehgestellen oder am Unterboden etwas Platz für den Widerstand gemacht werden, so dass die Achse frei drehen kann.

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Foto leere Widerstandsachse

 

 

 

 

 

Foto aufgeklebter SMD-Widerstand

 

 

 

 

Foto Verbindungen Silberleitlack mit Zahnstocher

DACH-Wagen

Bei NCI und PAMoB heissen die Endwagen welche sowohl die sNs wie auch die NCI/AMC-Norm einhalten DACH-Wagen!

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Foto DACH-Wagen mit Magnet und Widerstand

Erkennung bei sNs der DACH-Wagen

Immer am Übergang der Modulanlage zwischen NCI und sNs wird ein Grenzmodul eingesetzt. Neben der Anpassung der Gleislage ist hier auch eine Magneterkennung eingebaut. Bur wenn kein Magnet erkannt wird, muss der FdL am Grenzbahnhof einen temporären Magnetwagen an den ausländischen Zug anhängen.

Angezeigt wird dies dem FdL auf der abgesetzten Anzeigeeinheit die am Grenzbahnhof an das Modul geklemmt wird.

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Zugserkennung (IRRM) mit Magneterkennung (Reed-Kontakt)

Foto Anzeigeeinheit

Erkennung der Wagen an Messen

sNs-Moduler kennzeichnen ihre Wagen auf dem Boden mit Farbpunkten. Äusserlich erkennt man die Magnetwagen nicht. Jeder der einen Zug auf die Gleise stellt ist selber verantwortlich, dass irgendwo im Zug ein Magnet an einem Wagen klebt.

Die Magnetwagen welche am Grenzbahnhof an die ausländischen Züge angehängt werden, haben auf dem Dach einen kleinen Kleber mit den Logos von sNs und NCI drauf. Verlässt ein Zug mit einem solchen Wagen, wird dieser Endwagen durch den FdL am Grenzbahhof abgekoppelt und an Lager gestellt.

DACH-Wagen, also sNs-Züge welche die Schweiz verlassen dürfen und für das NCI/AMC-Blocksystem tauglich sind, erhalten einen grünen Punkt. Auch hier ist der Zugsbesitzer selber verantwortlich, dass der Schlusswagen der Vorgabe entspricht!

Sicher, auf dem Dach klebende Etiketten sind nicht Jedermanns Sache, Sammler und Fotografen lieben diese nicht. Aber mit den selbstklebenden bedruckten Klarsichtfolien fallen diese Kennzeichnungen nicht gross auf.

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sNs Endwagen für internen VerkehrEndwagen für internationale Züge die in die Schweiz fahren wollenEndwagen mit Zulassung NCI

internationale Züge der PAMoB

Unsere sNs-Züge haben alle einen entsprechenden Wagen mit Magnet eingereiht.

Da wir auch NCI Moduler sind habe ich alle Züge die NCI tauglich sind mit einem Kleber markiert, auf dem das sNs-Logo und der grüne Punkt ersichtlich sind. Diese sind technisch sowohl NCI- wie auch sNs-tauglich.

So kann der sNs-FdL am Grenzbahnhof diese Züge direkt ins Ausland weiterfahren lassen. Und am Ende einer Ausstellung oder eines Ausstellungstages findet so jeder PAMoB-Zug wieder den Weg zurück in die Schweiz.

Und an NCI Ausstellungen fahren SBB Züge der PAMoB technisch einwandfrei gesteuert mit dem NCI-Block.

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SBB Swiss Express, fuhr nie im Ausland - aber NCI-tauglich! TEE Gottardo unterwegs auf interationalen Modulen - NCI-tauglichder alte Bierzug unterwegs zum Bierdepot - fährt auch auf NCI-Anlagen

happy new year!